Mit dem Kalibrierwerkzeug lassen sich Stanzmaschinen präzise kalibrieren und optimal auf den Produktionsprozess abstimmen. Das Ergebnis sind kürzere Rüstzeiten, eine höhere Maschinenleistung und eine konstant hohe Verpackungsqualität.
Im Laufe des Maschinenlebens verändern sich die Ausgangsbedingungen einer Stanzmaschine. Verschleiß, eine veränderte Kettenlängung, Wartungsarbeiten oder der Austausch von Maschinenkomponenten können dazu führen, dass die ursprüngliche Abstimmung der einzelnen Stationen nicht mehr gegeben ist. Bereits geringe Abweichungen wirken sich auf den Einrichteprozess aus und führen zu längeren Rüstzeiten sowie einer geringeren Prozessstabilität.
Mit dem Marbach Kalibrierwerkzeug lässt sich die Grundeinstellung der Maschine schnell und zuverlässig wiederherstellen. Dabei werden die Stationen für Stanzen, Ausbrechen und Nutzentrennen sowie die jeweiligen Werkzeugober- und -unterteile exakt aufeinander abgestimmt. So entstehen optimale Voraussetzungen für einen wirtschaftlichen und reproduzierbaren Produktionsprozess.
„Schon wenige Zehntelmillimeter können darüber entscheiden, wie effizient eine Stanzmaschine arbeitet. Mit unserem Kalibrierwerkzeug schaffen wir eine präzise Ausgangsbasis und ermöglichen einen optimalen Passer über alle Maschinenstationen hinweg.“, erklärt Bernhard Reisser, Branchenmanager bei Marbach.
Besonders wirkungsvoll ist die Kalibrierung, wenn sie regelmäßig im Rahmen der Maschinenwartung durchgeführt wird. So bleibt die Maschine dauerhaft präzise eingestellt und liefert eine gleichbleibend hohe Performance über viele Aufträge hinweg.
Für noch mehr Effizienz lässt sich das Kalibrierwerkzeug mit weiteren Marbach-Lösungen kombinieren. marbazero sorgt für den optimalen Passer zwischen Stanzwerkzeug und Stanzrillplatte, DZL|plate reduziert den auftragsbezogenen Zonenausgleich und mplaten|cleaner-smart unterstützt mit einem sauberen Stanztiegel einen leistungsfähigen Stanzprozess.