Vom 3-Mann-Betrieb zum Weltmarktführer.

Wie ein spannender Roman. So liest sich die Unternehmensgeschichte der Marbach-Gruppe. 

1923.

Die wirtschaftliche Situation ist schlecht.

Trotzdem wagt es Karl Marbach Senior, ein Unternehmen zu gründen. Das Hauptprodukt zu Beginn: Stanzmesser für die Schuhindustrie. Dann die Nachfrage eines Bekannten. Ob Marbach auch Werkzeuge zum Ausstanzen von Buchstaben liefern könne? Bisher nicht. Aber Karl Marbach beschäftigt sich fortan mit der Bandstahltechnologie. Und hat Erfolg. Das neue Kundenklientel ist aus der Papierverarbeitenden- und der Werbemittelindustrie.

Zweiter Weltkrieg.

Das Firmengebäude wird teilweise zerstört.

Marbach beginnt bei Null. Mit viel Ausdauer wird die Firma wieder aufgebaut. Karl Marbach Junior steigt in das Unternehmen ein. Marbach wächst fortan stetig. 1960 erweitert Marbach sein Portfolio: Das erste Thermoformzieh- und Stanzwerkzeug wird hergestellt. Ein neuer Bereich entsteht: Der Marbach Werkzeugbau.

Eine wegweisende Entscheidung:

»Schneiden mit Licht«.

1968 hört Karl Marbach zum ersten Mal etwas über »Schneiden mit Licht«. Dieses Thema lässt ihn nicht mehr los. 1972 ist es soweit: Marbach investiert. Und die erste CO2-Laseranlage für die Stanzformfertigung in Europa wird in Heilbronn installiert. Die Lasertechnik wird zu einem Grundpfeiler des Erfolges der Marbach-Gruppe.

Einsatz der Lasertechnologie.

Eine Revolution in der Stanzformtechnik.

Die neue Qualität, die Marbach mit Lasertechnologie herstellen kann, ist einzigartig am Markt. Damit geht Marbach verstärkt auf Kundensuche. Auch außerhalb Deutschlands. 1977 die erste große Messe als Aussteller. Die drupa in Düsseldorf. Sie wird ein überragender Erfolg. Marbach wird zunehmend international. Immer mehr Kunden aus dem Ausland bestellen Stanzformen »made by Marbach«.

1984

Die Globalisierung beginnt.

Um der steigenden Nachfrage aus dem Ausland nachzukommen beschließt Marbach zu expandieren. Die erste Niederlassung im Ausland entsteht. In den folgenden Jahren wird die weltweite Präsenz ausgebaut. Schritt für Schritt.

1988: DIE DRITTE GENERATION

Peter Marbach.

Mit Peter Marbach tritt die 3. Generation in das Unternehmen ein. Und bringt frischen Wind in die strategische Ausrichtung. Zu Beginn der 90er investiert Marbach in eine eigene Stanzmaschine. Und beschäftigt sich intensiv mit dem Stanzprozess. Fortan werden nicht nur Muster für Kunden gefertigt. Nein. Die ganze Branche wird durch Marbach geschult. Und mehr als das: Es entstehen zahlreiche Innovationen. Viele davon sind heute Marktstandard. Auch beim Thermoformen wird in eine Abmusterungsmaschine investiert. Für die Sicherheit der Kunden. Für optimale Prozesse. Und für beste Performance.

Die 90er.

Wegweisende entscheidungen.

Mitte der 90er folgt der Entschluss zur Erweiterung des Produktportfolios. Es entsteht der Produktbereich Rotationswerkzeuge für Zigarettenverpackungen. Ende der 90er dann eine ungewöhnliche Entscheidung. Ein Entschluss. Der Verkauf von Marbach-Maschinen. Nicht nur an Betriebe der Marbach-Gruppe. Sondern auch an den Markt. Der Bereich Marbach Automation entsteht. Zeitgleich beginnt Marbach mit dem Materialhandel. Unter dem Namen Marbach Die Supplies werden sowohl Verpackungs- als auch Stanzwerkzeughersteller weltweit mit verschiedensten Materialien beliefert.

Die folgenden Jahrzehnte. 

geprägt von weltweitem Wachstum.

In Osteuropa. Russland. In den USA. Südamerika. In Südostasien. In China. Mexiko. Und vom Ausbau internationaler Partnerschaften.

Im Jahr 2001 erweitert Marbach sein Portfolio um Prägungen. Und ist so eines der wenigen Unternehmen, das Stanzformen und Prägungen aus einer Hand anbietet. 2008 wird der Neubau am Hauptsitz in Heilbronn bezogen. Neue Gebäude in den Niederlassungen weltweit folgen. Für optimale Prozesse. Und geringen Energieverbrauch. 

EINE EINZIGARTIGE ERFOLGSGESCHICHTE.

bis heute.

An über zwanzig Standorten. Mit zahlreichen Partnern. Rund um den Globus. Die Marbach-Gruppe. Mehr als 1.500 Mitarbeiter. Davon 10% in Ausbildung. Sie alle stehen für eins: Beste Performance. Gestern. Heute. Und in Zukunft.